Glück ist reine Übungssache

Wir haben unser Glück weitestgehend in der Hand, denn unser 20170222_164529Gehirn, in dessen Belohnungszentrum das Glücksgefühl entsteht, ist formbar. Durch wiederholtes Tun und Fühlen können wir unsere Glücksfähigkeit deutlich verbessern. Da liegt es nahe, dass wir Dinge tun, die ein Wohlgefühl auslösen.Glück ist reine Übungssache.

Was macht uns nun glücklich?

  • Bewegung an der frischen Luft
  • Naturerlebnisse
  • Entspannung
  • etwas Sinnvolles tun, z.B. jemandem helfen, etwas lang aufgeschobenes endlich erledigen
  • in Beziehung mit sich und anderen Menschen sein
  • sinnlich sein, bewusst genießen
  • dankbar sein für die schönen Dinge im eigenen Leben

Um sich und sein Gehirn auf diese positiven Erlebniss zu programmieren, kann man folgendes ausprobieren:

  • Für eine bestimmte Zeit bewusst alles wahrnehmen, das man tut, z.B. die Berührung des Bodens mit den Füßen, wenn man aufsteht, den ersten Atemzug, den man nach dem morgendlichen Strecken tut,
  • einen bestimmten Zeitpunkt festlegen, an dem man ganz in dem jetzigen Moment ist, z.B. bei der ersten Tasse Kaffee oder Tee am Morgen oder in der Mittagspause, wenn man sich für fünf Minuten einschließen und ungestört sein kann,
  • am Abend zehn Dinge aufschreiben, für die man an diesem Tag dankbar ist oder am Sonntag einen Wochenrückblick verfassen,
  • das wichtigste jedoch ist: Wer das Gute ausdauernd sucht, der findet es auch. Für Fortgeschrittene heißt es dann: Wer findet, der findet (serendipidy). In der hawaiianischen Lehre heißt es: Energie folgt der Aufmerksamkeit. Wer sich auf das Gute konzentriert, der findet es sicher!
  • Zu guter Letzt kommt noch die Akzeptanz ins Spiel, wenn es mal nicht so läuft, wie man es sich vorstellt.Wenn man ändert, was man ändern kann und akzeptiert, was man nicht ändern kann, kann man immer noch das beste aus der Situation machen.

Auf diese Weise kann man Glückfähigkeit üben und sein Gehirn bei der entsprechenden Ausdauer dauerhaft verändern. Viel Spaß beim Finden des Glücks!

Nach einem Interview von Dr.Tobias Esch frei zusammen gefasst.

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